Erwerbsersatz / Mutterschaft (EO / MSE)

Erwerbsersatzordnung

Anspruch auf Erwerbsausfallentschädigungen haben in der Schweiz oder im Ausland wohnende Personen,

  • die in der schweizerischen Armee, im militärischen Frauendienst und im Rotkreuzdienst Dienst leisten;
  • Zivildienst leisten;
  • im Zivilschutz Dienst leisten;
  • an eidgenössischen oder kantonalen Leiterkursen von Jugend und Sport teilnehmen;
  • an Jungschützenleiterkursen teilnehmen.

Die Dienstleistenden erhalten von den Rechnungsführern bzw. der Vollzugsstelle für jeden Dienst eine Meldekarte über die geleisteten Diensttage und leiten sie vollständig ausgefüllt weiter an den Arbeitgeber. Nichterwerbstätige leiten ihre Meldekarte an die kantonale Ausgleichskasse des Studienortes oder des Wohnsitzkantons weiter. Ohne Meldekarte wird keine Entschädigung ausgerichtet.

Mutterschaftsentschädigung

Erwerbstätige Mütter können für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes eine Mutterschaftsentschädigung erhalten. Dazu muss die Mutter in den neun Monaten vor der Geburt in der Schweiz bei der AHV/IV/EO versichert gewesen sein. Zudem muss sie innerhalb dieser neun Monate mindestens fünf Monat erwerbstätig gewesen sein. Zum Zeitpunkt der Geburt muss die Mutter in einem Arbeitsverhältnis stehen oder als Selbständigwerbende bei einer Ausgleichskasse angeschlossen sein. Nimmt die Mutter die Arbeit innerhalb der 14 Wochen nach der Geburt wieder auf, entfällt für die restliche Zeit der Anspruch auf die Entschädigung.

Die Mutterschaftsentschädigung muss mit dem offiziellen Formular angemeldet und bei jener Ausgleichskasse eingereicht werden, bei der zuletzt Beiträge abgerechnet worden sind.

Öffentliche Veranstaltungen

Informationsanlässe zum Thema "Wer bezahlt die Pflege im Alter?". Der nächste Anlass findet am 26. Juni 2018 im MythenForum in Schwyz statt. Beginn um 19.00 Uhr, Türöffnung um 18.30 Uhr. Weitere Infos im Veranstaltungsflyer.