Pflegefinanzierung (PF)

Die Reform der Pflegefinanzierung hat zum Ziel, die sozialpolitisch schwierige Situation bestimmter Gruppen von pflegebedürftigen Personen zu entschärfen. Die Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz ist mit der Durchführung der Pflegefinanzierung für die stationäre Langzeitpflege beauftragt.

Gesetzliche Grundlagen

Die Reform der Pflegefinanzierung hat zum Ziel, die sozialpolitisch schwierige Situation bestimmter Gruppen von pflegebedürftigen Personen zu entschärfen. Zudem geht es darum, die Krankenversicherung, welche im geltenden System zunehmend altersbedingte Pflegeleistungen übernimmt, finanziell zu entlasten. Die Neuordnung der Pflegefinanzierung tritt per 1. Januar 2011 in Kraft. Dies hat weit reichende Auswirkungen auf die Finanzierungsmechanismen bei der ambulanten Pflege (Spitex) sowie bei der stationären Langzeitpflege (Heimaufenthalt). Der Kanton Schwyz hat dies umfassend geregelt:

Entsprechend sind auch die Zuständigkeiten geklärt:

  1. Leistungen bei Langzeitpflege im Heim: Ausgleichskasse Schwyz
  2. Spitalexterne Pflege (Spitex): Die Spitex-Organisation stellen direkt den zuständigen Gemeindestellen Rechnung. Die versicherte Person erhält eine Rechnung über den Betrag, der durch die Krankenkasse vergütet wird, sowie über ihren Selbstbehalt.
  3. Akut- und Übergangspflege: Amt für Gesundheit und Soziales

Stationäre Langzeitpflege

Anspruch auf Leistungen der Pflegefinanzierung haben Personen mit gesetzlichem Wohnsitz im Kanton Schwyz, die sich

  • in einem Heim zur Langzeitpflege, oder
  • in spitalexterner Pflege (Spitex), oder
  • nach Spitalaustritt in der Akut- oder Übergangspflege befinden.

Die Ausgleichskasse / IV-Stelle Schwyz ist mit der Durchführung der Pflegefinanzierung für die stationäre Langzeitpflege beauftragt.